Marcel Maddeé | College Fußball | Der Alltag als Student-Athlete

Marcel Maddeé

Sportart Fußball
Position Offensives Mittelfeld
Universität Saint Peter’s University
Studium Bachelor in International Business Management

WARUM HAST DU DICH DAZU ENTSCHIEDEN COLLEGE FUSSBALL ZU SPIELEN?

Ich habe mich für diesen Weg entschieden, um meine akademischen und sportlichen Ziele miteinander zu verbinden und um mich sprachlich und sozial weiterzuentwickeln. Ich war zudem schon 1-2 mal in den USA und habe die Zeit dort sehr genossen und wollte das Land unbedingt mehr kennenlernen.

WIE SAH EIN TYPISCHER TAG ALS STUDENT-ATHLETE BEI DIR AUS?

In der Regel ging es früh gegen 8 mit den ersten Kursen los. Meistens gingen die verschiedenen Kurse bis ca. 14 Uhr. Danach ging es dann zum Lunch. Im Anschluss ging es in den Treatment room um sich behandeln zu lassen oder sich für das Training vorzubereiten. Kurz darauf folgte dann die Trainingseinheit. Nach dem Training konnte man sich dann noch einmal behandeln lassen und dann war es an der Zeit für das Abendessen. Nach dem Abendessen hatte man meistens Zeit für die Freizeiteinteilung. Ab und zu hatte man noch ein Team Meeting, Nachanalyse von einem Spiel.

WIE WAREN DIE AKADEMISCHEN ERFAHRUNGEN ALS STUDENT-ATHLETE?

Es war sehr fordernd. Ich konnte sehr viel lernen und habe viel für das spätere Leben mitgenommen. Die Uni hatte in jedem akademischen Bereich sehr gute Professoren, die sich sehr gut um die Studenten gekümmert haben.

WIE WÜRDEST DU DAS TRAINING UND DIE EINRICHTUNGEN BESCHREIBEN?

Das Training war sehr anspruchsvoll und wurde super geleitet. Ich habe mich fußballerisch sehr gut weiterentwickeln können. Die Einrichtungen waren gut. Es gab Pools, Ice Baths, einen großen Treatment Room und die Trainingsplätze waren auch sehr neu. Mir hat es an nichts gefehlt.

WIE SAH EIN TYPISCHER SPIELTAG AM COLLEGE AUS?

Wenn es ein Heimspiel war, ist das ganze Team zusammen zum Früshtück in ein Restaurant gegangen und haben dort ein Pre-Match Breakfast genossen. Danach ging es zum Team Meeting und es wurde noch einmal über alles Wichtige gesprochen. Anschließend ging es in die Kabine, einige Spieler haben sich noch behandeln lassen und dann nach der Ansprache in der Kabine ging es auf das Feld. Nach dem Spiel wurde meistens zusammen gegessen.
Bei einer Auswärtsfahrt haben wir uns zusammen auf dem Parkplatz getroffen und sind dann mit dem Bus zu dem Auswärtsspiel gefahren. Je nach Planung, wurde dann auch in einem Restaurant oder im Hotel zusammen gegessen, bevor es in die Spielvorbereitung ging.

WARUM COLLEGE SPORT?

FUßBALL

Trainiere täglich auf höchstem Niveau und messe dich mit Nachwuchsathleten aus aller Welt.

STUDIUM

Die USA bieten dir die besten Universitäten weltweit: Die akademischen Inhalte und Methoden sind erstklassig und international anerkannt.

ENTWICKLUNG

Nutze die einmalige Chance, dich in kurzer Zeit persönlich zu entwickeln: Sammle Erfahrungen mit anderen Kulturen und lerne perfektes Englisch.

KARRIERE

Eines ist sicher: Für zukünftige Arbeitgeber stichst du mit deiner internationalen Ausbildung positiv heraus.

HATTEST DU ZUGANG ZU PHYSIOS?

Wir hatten zu jeder Zeit Zugang zu einem Physio. Die Athleten konnten immer zum Physio gehen und sich behandeln lassen.

BESCHREIBE DEINE ZEIT AM COLLEGE IN AMERIKA ZUSAMMENFASSEND

Meine Zeit in den USA war eine absolut tolle Erfahrung. Ich habe mich in vielen Bereichen sehr weiterentwickelt, sowohl sportlich als auch akademisch und sozial. Meine Sprachkenntnisse haben sich auch noch einmal um einiges verbessert und ich habe viele Kontakte aus der ganzen Welt knüpfen können, mit denen ich bis heute im ständigen Austausch bin. Es war eine sehr spannende und aufregende Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe.

WARUM WÜRDEST DU ANDEREN SPORTLERN EMPFEHLEN IN DIE USA ZU GEHEN?

Ich würde es immer wieder empfehlen, da ich mich nicht nur aus sportlicher Sicht weiterentwickeln konnte, sondern auch aus sozialer und menschlicher Sicht viele Schritte nach vorne gemacht habe. Ich habe in den 4 Jahren so viel für das Leben dazugelernt, was ich wahrscheinlich in Deutschland nicht getan hätte.