College Tennis – Punktgewinn in jeder Hinsicht!

Mit einem Tennisstipendium in die USA

In Deutschland findet leistungsorientierter Sport in der Regel in traditionellen Vereinen statt, die in den unterschiedlichen Ligen jährlich um den Auf- und Abstieg kämpfen.
Ein solcher Vereinssport existiert in Amerika nicht, denn dort findet der Spielbetrieb an den Colleges statt. Die jeweiligen Mannschaften werden im Kampf um die nationalen Meisterschaften von ihren Universitäten finanziell unterstützt, sodass diese meist mit modernen Sportanlagen und gutem Equipment ausgestattet sind.
Der Spielbetrieb teilt sich in die drei Divisionen (Divisionen I, II und III) der NCAA und in die NAIA auf, wobei dieses System nicht dem deutschen Ligensystem entspricht.
Die Zuordnung der Colleges zu den einzelnen Divisionen der NCAA bzw. der NAIA ergibt sich u.a. aus der Anzahl der Sportteams, dem Budget der Universität und der Größe des Athletic Department.

Das Phänomen des Uni Sports ist für uns Nicht- Amerikaner schwer nachzuvollziehen bzw. unbeschreiblich, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Denn in Amerika ist dieser, nach der Profiebene, die zweite Leistungsebene und kann somit Sprungbrett zur professionellen Karriere sein.
Auch wenn Tennis nicht ganz so stark von Millionen Fernsehzuschauern und Besuchern geprägt ist, herrscht jedoch eine ganz besondere Atmosphäre auf dem Tennisplatz. Der unglaubliche Zusammenhalt der Collegemannschaft und der bedingungslose Kampf während eines Matches gibt den Anwesenden einen Teil der Atmosphäre preis, der in solch einem Kollektiv herrscht. Ob beim Einzel oder Doppel, jeder im Team erhält hundertprozentige Unterstützung und das nicht nur von den Zuschauern.

Championship Tournament

Im Mai beginnt dann die Zeit, auf die die meisten Mannschaften die ganze Saison hingearbeitet haben - Das „Championship Tournament“. Die Division I startet mit der First Round, in der sich 64 Colleges in Einzel- und Doppelmatches gegeneinander profilieren müssen. Über das Viertel- und Halbfinale gelangen die Mannschaften und Spieler dann zum Championship Game, um dort den nationalen Tennismeister im Einzel und Doppel auszuspielen.
In der Division II qualifiziert man sich ebenfalls mit dem Gewinn der „Regionals“ (Round of 64 und 32) für die Round of 16, um von dort über die Finalspiele zum Nationalen Meisterschaftsspiel zu gelangen.

Being a College Tennis player means...



Vorbereitung:

Die Tennis Hauptsaison umfasst das Spring Semester, welches im Januar beginnt und mit den National Championship Games im Mai endet. Das Vorbereitungstraining im Frühjahr ist weitaus intensiver als das Training im Herbst, da hier zielführend auf die nationalen Meisterschaften hingearbeitet wird. Das Training variiert zeitlich von College zu College, dürfte sich aber grob gesehen auf 20 Stunden pro Woche belaufen. Neben dem Tennistraining und den Turnierspielen, wird durch Kräftigungs- und Konditionstraining für Deine „physical fitness“ gesorgt. Passend zum Saisonbeginn Anfang Januar solltest Du fit sein, denn es erwarten Dich rund 20-30 Spiele im Laufe der Saison.
Das Training während der Nebensaison ist weniger umfangreich d.h. die Trainingsstunden reduzieren sich und es werden 2-6 Turniere gespielt. Bei den Turnieren spielst Du sowohl Einzel als auch Doppel und das ggf. auch gegen Deine Mannschaftskollegen.
Im Herbst kann der Fokus somit stärker auf die Uni gelegt werden, weil sich der sportliche Aufwand reduziert.

Da die Hauptsaison in den USA im Mai bereits zu Ende ist, bietet sich den Tennisspielern die Möglichkeit in der Zeit von Mai bis Anfang August Turniere in Deutschland zu spielen, um weiterhin Spielpraxis zu sammeln.

Tennis Scholarship in den USA – The Reasons why


1) Vereinbarkeit von Sport & Studium

Die einzigartigen Strukturen des amerikanischen Bildungssystems bieten Dir die Möglichkeit den trainings- und zeitintensiven Tennissport und das Studium so miteinander zu verknüpfen, dass Du neben Deiner sportlichen Weiterentwicklung auch einen akademischen Abschluss erlangen kannst.

Da die Colleges ihren Trainern Budgets in Höhe von mehreren Hunderttausend Dollar zur Verfügung stellen, kann den Tennisspielern eine finanzielle Unterstützung in Form von Stipendien in Aussicht gestellt werden, damit diese die Studiengebühren und Lebenshaltungskosten decken können.

Im Unterschied zu den deutschen Turnierspielen werden in der NCAA i.d. R. erst die Doppel und dann die Einzelmatches ausgetragen. Eine weitere Umstellung wird außerdem der Trainingsumfang sein, denn die täglichen Tenniseinheiten plus Work-Outs im Fitnessraum können circa vier Stunden umfassen.
Nichtsdestotrotz werden Dich die Intensität des Trainings und das exzellente Coaching Staff sportlich weiterbringen und dazu beitragen, dass Du Dich sowohl physisch als auch psychisch weiterentwickelst.


2) Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen

Die Wichtigkeit von Fremdsprachenkenntnissen ist heutzutage nicht von mehr von der Hand zu weisen. Sie machen wettbewerbsfähiger und bedeuten einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Durch das tägliche Zusammensein mit Freunden und Teamkameraden und durch die Interaktion mit Trainern und Dozenten wirst Du innerhalb kürzester Zeit Deine Englischkenntnisse perfektionieren.


3) Vorteile eines Sportstipendiums

Insgesamt vergeben ca. 1.000 amerikanische Universitäten jedes Jahr Tennisstipendien, die für Studiengebühren, Unterkunft, Verpflegung und Bücher zur Verfügung gestellt werden.
Pro Team (Division I+ II Männer) können 4,5 Scholarships vergeben werden, die je nach College einen Wert  von 20.000 bis 50.000 Dollar erreichen. Frauen Teams der Division I stehen 8 Stipendien zur Verfügung, während Division II Teams im Frauenbereich 6 Scholarships bereithalten.

Um ein Stipendium zu erhalten, muss man nicht gleich deutscher Meister sein oder sich im Ranking in den Top 25 befinden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass man mindestens in der Verbandsliga spielen sollte, um für die Coaches sportlich attraktiv zu sein.


4) Chancen auf eine Profikarriere

Das intensive Training, die optimalen Trainingsbedingungen und eine Vielzahl an Top-Trainern wird es Dir möglich machen, das Beste aus Dir herauszuholen.
Das Studium in Amerika hält zwei Optionen für Dich bereit:
Einerseits bietet Dir das professionelle tägliche Training die Chance Dich optimal auf eine mögliche Karriere vorzubereiten, andererseits bist Du durch die akademische Ausbildung abgesichert und kannst jederzeit auch eine außersportliche Karriere beginnen.Happy

Auch Benjamin Becker nahm die Möglichkeit wahr am College zu studieren, um sich für seinen späteren Beruf mit einer guten körperlichen Verfassung, mentaler Stärke und einem professionellen Umgang mit seinem größten Gut, dem Körper, zu rüsten.

 
Tennisschlaeger klein
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